Café "Don Camillo"


Das Café „Don Camillo“ betreibt im Jugendraum der Gemeinde einen selbst organisierten Treffpunkt für junge Erwachsene, der wöchentlich donnerstags ab 21 Uhr für Mitglieder und Besucher geöffnet ist.

Die Einrichtung bietet hauptsächlich die Gelegenheit zur sozialen Begegnung, sei es in Form ungezwungener Unterhaltung bei Musik und Getränken, anlassoffener Diskussionen oder besonderer Veranstaltungen (Grillabend, Weihnachtsfeier etc.). Zudem besteht die Möglichkeit zur Nutzung verschiedener Spieleangebote vor Ort sowie zur Teilnahme an Aktivitäten außerhalb der Räumlichkeiten bei gemeinsamen Ausflügen oder dem Besuch kultureller Veranstaltungen. Eine Anbindung an andere Veranstaltungen der Versöhnungsgemeinde ist ebenfalls möglich (z.B. Osternacht, Sommerfest). Aktuelle Informationen über Termine und Aktivitäten können Mitglieder und Besucher auf Wunsch regelmäßig über den E-Mail-Verteiler der Einrichtung erhalten.

Die Entstehung des Café „Don Camillo“ geht auf das Jahr 1989 zurück. Damals hatten ehemalige Konfirmanden sowie Pfarrer Ralf-Andreas Gmelin die Einrichtung als „Treffpunkt und Informationszentrum“ für interessierte Jugendliche gegründet, unabhängig von deren Konfessionszugehörigkeit und Herkunft. Zum Konzept gehörte auch, weder eine Betreuung noch ein festgelegtes Programm einzurichten, sondern die Verantwortung für die Organisation des laufenden Betriebs sowie die Verwaltung der Finanzen den Jugendlichen zu übertragen. Dazu wurde eine Satzung beschlossen, in der Rechte und Pflichten im Verhältnis zwischen dem Café und der Gemeinde geregelt wurden. Mit viel Eigenengagement und einem Zuschuss der Stadt Oberursel richteten die Jugendlichen im ehemaligen Gemeindezentrum einen eigenen Raum ein. Mittlerweile existieren durch den Neubau des Gemeindezentrums neue Räumlichkeiten und auch die Struktur und Zusammensetzung der Gruppe hat sich im Laufe der Jahre hin zu Erwachsenen jungen bis mittleren Alters verändert. Geblieben sind insbesondere der Donnerstagabend als fester Termin sowie das Fundament der Selbstorganisation und gemeinschaftlichen Verantwortung und nicht zuletzt freundschaftliche Bindungen, trotz zunehmend schwieriger Beteiligungsvoraussetzungen durch berufliche und familiäre Verpflichtungen.
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