Unsere Gemeinde


Evangelische Versöhnungsgemeinde Oberursel
Kirchengemeinde für Stierstadt und Weißkirchen

Die Gemeinde wurde 1955 in den beiden katholisch geprägten Dörfern Stierstadt und Weißkirchen gegründet, nachdem die Zahl evangelischer Mitbürger nach dem 2.Weltkrieg ständig gestiegen war. Von etwa 800 Gemeindeglieder in den Anfangsjahren ist sie inzwischen auf ca. 2500 angewachsen. Nach einem sehr schwierigen Beginn konnte die junge Gemeinde 1959 ein eigenes Gemeindezentrum einweihen, für das die bürgerlichen Gemeinden Stierstadt und Weißkirchen eine Glocke spendeten, die auch heute noch vor allem zu den Gottesdiensten ruft. Die katholischen Schwestergemeinden (St. Sebastian in Stierstadt, St. Crutzen in Weißkirchen) schenkten ein schönes Altarkreuz aus Messing, ein Zeichen der gut bis heute funktionierenden Ökumene.

Im Jahr 1992 bekam die Gemeinde ihren heutigen Namen: Evangelische Versöhnungsgemeinde Oberursel. Man hatte sich viele Gedanken um diesen Namen gemacht. Mit ihm sollte ein besonderer Aspekt kirchlicher Aufgaben betont werden. Da waren der Golfkrieg und die großen Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, die die Gemeindeglieder zu dieser Zeit bewegten. Es sollten Brücken gebaut werden zwischen den Menschen in den Familien, in Schulen, auf dem Arbeitsplatz, in den politischen Gemeinden und zu Menschen, die anders sind oder anders leben müssen. Dies bringt auch der Gemeindebrief (erscheint vierteljährlich) mit dem Titel „die brücke“ zum Ausdruck. Um die Jahrtausendwende war der bauliche Zustand des alten Gemeindezentrums so schlecht, dass eine Sanierung nicht sinnvoll erschien. Stattdessen kam der Gedanke an einen Neubau auf, der den heutigen Anforderungen besser genügen und gleichzeitig auch dem äußeren Erscheinungsbild eines kirchlichen Gebäudes entsprechen sollte. Im Frühjahr 2003 wurde das alte Gebäude abgerissen und nach weniger als einem Jahr Bauzeit konnte Pfingsten 2004 das neue Gemeindezentrum feierlich eingeweiht werden. Das neue Haus mit dem freistehenden alten Kirchenturm ist von Jung und Alt voll mit Leben gefüllt: Gottesdienste werden gefeiert, kulturelle Veranstaltungen finden statt und zahlreiche Gruppen treffen sich hier regelmäßig. Im und um das Gemeindezentrum herum engagieren sich vielfältig ehrenamtliche Gemeindeglieder. Pfarrerin Elke Neumann-Hönig, Pfarrer Klaus Hartmann und der aus 12 Personen bestehende Kirchenvorstand, der jeweils auf 6 Jahre gewählt wird, planen und verwalten die Arbeit in der Gemeinde.
Seit 1973 betreibt die Versöhnungsgemeinde die eigene Kindertagesstätte „Tausend-Füßler“ mit Hort für ca. 100 Kinder von 1 bis 10 Jahren.


B. Storch
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